DOZENTEN:

Linda Kalbfleisch
Gesang/Stimmbildung

Magnus Schmerfeld
Klavier/Keyboard
Musikalis­che Früherziehung
Band­coach­ing
Block­flöte


Natalia Schmerfeld
Klavier
Quer­flöte
Akko­rdeon
Gesang
Musikalis­che Früherziehung


Irina Maurer
Klavier

Andreas Wetter
E/A-Gitarre

Maja Soberka
Klavier

Anton Hubert
Geige/ Bratsche

Michael Hoke
Sax­ophon, Klar­inette, Quer­flöte

Linda Dorn
Klavier/ Key­board

Markus Greifensteiner
Schlagzeug/ Per­cus­sion

Tatiana Hubert
Klavier

Volker Waldau
E/A-Gitarre und Bass

Wie beim Sprechen wird Gesang durch das Zusam­men­wirken der bei­den Stimm­bän­der im Kehlkopf und den Ansatzräu­men erzeugt. Zahlre­iche Muskeln bewirken eine wech­sel­nde Span­nung der Stimm­lip­pen.

Für die Höhe der Stimme (Stimm­lage) sind in erster Lin­ie die Länge der Stimm­bän­der und deren Schwingungsver­hal­ten ver­ant­wortlich. So haben Kinder zunächst eine sehr hohe Stimme, die mit dem Wach­s­tum der Stimm­bän­der sinkt.

STIMMBILDUNG

Im geschichtlichen Ver­lauf der Gesangspäd­a­gogik sind ver­schieden­ste Meth­o­d­en zur Gesangsaus­bil­dung ent­standen. Jede Meth­ode set­zt eigene Schw­er­punk­te und wen­det ver­schiedene Wege an, um die beschriebe­nen Ziele zu erre­ichen.

Die Anwend­barkeit ver­schieden­er Mod­elle ist von der indi­vidu­ellen Dis­po­si­tion des Sängers, seinem Leis­tungs­stand, dem Alter, der Ein­stel­lung zum Sin­gen und anderen Fak­toren abhängig. Eine all­ge­me­ingültige Meth­ode zum Erre­ichen der per­fek­ten Stimme gibt es daher nicht.

Als Funk­tionale Stimm­bil­dung wird die Rich­tung der Gesangs­bil­dung beze­ich­net, die ihre Schüler über die physis­chen Zusam­men­hänge der Stimme und des Kör­pers aufk­lärt. Die Stimm­bild­ner gehen von den biol­o­gis­chen Gegeben­heit­en der Stimme aus, um deren Entwick­lung zu fördern.

Eine Gesangsaus­bil­dung erfordert vom Schüler Selb­st­diszi­plin wie jed­er andere Instru­men­talun­ter­richt auch. Um das Gel­ernte nicht zu vergessen, ist regelmäßige Übung nötig. Sie stärkt das Selb­st­be­wusst­sein und den Kon­takt zu den eige­nen Gefühlen, da die Musku­latur direkt auf emo­tion­al verur­sachte Kör­perspan­nun­gen reagieren soll.